Was ist Webhosting?

Eine Webseite eignet sich besonders gut, um die eigenen Ideen zu verbreiten oder auf Dienstleistungen und Produkte aufmerksam zu machen. Aber das funktioniert natürlich nur, wenn Interessenten den Webauftritt auch erreichen können. Ein Webhosting sorgt dafür, dass Besucher über das Internet jederzeit auf die eigene Onlinepräsenz Zugriff haben.

Für viele Unternehmen, Organisationen und Einzelunternehmer ist der persönliche Internetauftritt durch die eigene Webseite heutzutage unverzichtbar geworden, um bestimmte Informationen oder Anliegen öffentlich bekannt zu machen. Doch auch immer mehr Privatpersonen nutzen das Internet um durch die eigene Webseite individuell ausgesuchte Inhalte einem breiteren Publikum vorzustellen.

Doch neben dem technischen Knowhow und den selbst erstellten Inhalten ist auch ausreichender Speicherplatz notwendig, damit derartig große Datenmengen im weltweiten Netz rund um die Uhr platziert werden können.

Wenn Sie planen, Ihre eigene Internetseite im weltweiten Web zu veröffentlichen, benötigen Sie daher ausreichend Speicherplatz auf einem speziellen Server, der rund um die Uhr an das Internet angeschlossen ist. Dieser Speicherplatz wird in der Fachsprache auch als Webspace bezeichnet.

Da die Verwendung eines eigenen Servers für solche Zwecke sehr aufwendig und mit enormen Kosten verbunden ist, nutzt eine Vielzahl von Privatpersonen und kleineren Unternehmen die Vorteile, die das Webhosting bietet. Beim Webhosting handelt es sich um eine Dienstleistung, bei der Speicherplatz für Internetseiten auf externen Servern angemietet werden kann.

Im Internet lässt sich mittlerweile eine große Anzahl von Firmen finden, die das Hosting von Webspace entgeltlich anbieten. Die Firmen, die das Webhosting ermöglichen, werden auch als Provider, Hoster oder Webhoster bezeichnet. Zu den Hauptleistungen der Provider gehören die Vermietung von Webspace sowie das Bereitstellen eines Servers und der erforderlichen Netzwerkanbindungen.

Aufgrund der großen Anzahl von Providern gibt es mittlerweile ein sehr breites Angebotsspektrum. Neben dem Webhosting enthalten die umfangreich gestalteten Angebotspakete der Webhosting Anbieter oftmals auch Zusatzleistungen. So kann z.B. neben dem Hosting auch der eigene Domainname im Vorfeld gesichert werden

Was muss ein Webhosting bieten?

Der Leistungsumfang im Webhosting varriert je nach Anbieter und Angebot sehr stark. Für einfache und kleine Internetpräsenzen sind kostengünstige Webhosting-Pakete mit Basisleistungen ausreichend. Hier teilen sich viele verschiedene Kunden technisch einen Server. Bei großen und komplexen Internetanwendungen wird oft ein eigener, exklusiver Server angemietet. Meist enthalten diese Angebote zusätzliche Serviceleistungen wie Monitoring, statistische Auswertungen, Datensicherung oder Lastverteilung.

Wie wird ein Webhosting eingerichtet?

Um Webseiten erfolgreich auf einem Webhosting einzurichten und im Internet verfügbar zu machen, gilt es folgende Schritte zu beachten:

  • 1. Ein Webhosting Paket auswählen

Webhosting Anbieter stellen ihren Kunden eine große Auswahl an verschiedenen Webhosting Tarifen zur Verfügung. Je nach benötigter Leistung und Funktionsumfang reicht das Angebot von günstigen Webspace Paketen für Einsteiger bis hin zu leistungsstarken Server Systemen für professionelle Anwender.

  • 2. Registrierung des Domainnamens

Der gewünschte Domainname kann sowohl beim selben Provider, der auch den Webspace anbietet, als auch bei einem anderen Anbieter bestellt werden. In den meisten Webhosting Tarifen ist eine bestimmte Anzahl an Domainnamen bereits inklusive, sodass dafür oftmals keine zusätzlichen Kosten anfallen.

  • 3. Verknüpfung der Domain mit dem Webhosting

Wie bereits im oberen Abschnitt erklärt, muss der gewählte Domainname per DNS mit dem Webhosting verknüpft werden. Wenn Domain und Webhosting vom selben Anbieter bereitgestellt werden, erfolgt die Einrichtung automatisch. Als Kunde muss man in diesem Fall keine eigenen Schritte unternehmen. Andernfalls müssen die DNS Einträge über die Verwaltungssoftware des Providers vorgenommen werden.

  • 4. Erstellung der Webseite

Im letzten Schritt wird die eigene Webseite erstellt. Dazu können entweder bereits vorbereitete Dateien auf das Webhosting hochgeladen werden oder ein Content Management System, wie beispielsweise WordPress, installiert werden. Dieses wird anschließend genutzt, um die eigene Webseite mit Inhalten wie Texten, Bildern oder Videos zu fällen.

Spätestens seit der Jahrtausendwende haben sich dynamische statt statischer Webseiten als Standard durchgesetzt. Der Unterschied ist, dass bei ersteren nach jeder Anfrage der Inhalt aus unterschiedlichen Quellen wie einem Skript und einer Datenbank individuell erstellt wird. Die Definition für eine statische Webseite schreibt hingegen einen festen Code in dem Hypertext Markup Language (HTML) Format vor, der direkt aus dem Webspace gelesen und von dem Browser ausgegeben wird. Dieses Verfahren ist wenig flexibel, erschwert die Aktualisierung und gilt als veraltet. Bei einem Webhosting Vergleich sollten stets die angebotenen Dienste berücksichtigt werden, darunter beispielsweise:

  • Datenbanken: Bei einem modernen Hosting speichert eine Datenbank temporäre Inhalte wie Texte, Links, Nutzernamen oder Dateipfade. Die meisten CMS verwenden einen MySQL oder MariaDB Server und eine oder mehrere Datenbanken.
  • Skriptsprachen: Inhalte werden durch kleine Programme in Sprachen wie PHP, Perl oder Python erzeugt. Diese übernehmen beim Hosting die Kommunikation mit der Datenbank und erzeugen entsprechend den Vorgaben eine variable Webseite in HTML.
  • Erweiterter Webspace: Ein Webhosting beinhaltet meist nur einen vergleichsweise kleinen Webspace, der sich für Inhalte wie Bildern und eine begrenzte Zahl von Downloads anbietet. Bei aufwendigeren Projekten mit zahlreichen großen Downloads empfiehlt es sich, einen separaten Webspace einzubinden.
  • Dateitransfer: Bei Webhosting wird meist das effiziente FTP Protokoll für die Dateiübertragung genutzt. Alternativ können weitere Standards wie Samba oder ein Webinterface eingesetzt werden.
  • Shell Zugang: Ein Shell Zugang (SSH) erlaubt das Ausführen von eigenen Programmen oder Skripten über die textbasierte Kommandozeile. Dies ist hilfreich, wenn Accounts manuell angelegt werden sollen, bestimmte Sprachen oder Kombinationen zum Beispiel Perl und Python zum Einsatz kommen oder externe Programme ausgeführt werden sollen.

Nicht alle Dienste werden direkt für das Hosting einer Webseite benötigt, können jedoch die Konfiguration erleichtern oder die Anwendungsmöglichkeiten erweitern. Welche aktiv genutzt werden, hängt in erster Linie von dem Projekt ab. Ein kostenloses Webhosting im Vergleich zu einem gebührenpflichtigen schränkt die Dienste in der Regel ein oder verzichtet auf Extras wie einen Shell Zugang. Bei einem bezahlten Hosting sind diese hingegen meist in dem Paket inbegriffen, können aber ebenfalls beispielsweise auf eine bestimmte Zahl von Datenbanken begrenzt sein.

 
 

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